08.09.2022 • Safety, Maschinen- und Anlagensicherheit, Arbeitsschutz

Turck: Kompakt-Sicherheitscontroller SC10

Turck: Safety Controller überwacht Geräte an Montagestation

Turck bietet vielseitige Sicherheitskontrolle mit nur einem Gerät.

Sicherheitstechnik an halbautomatischen Montagestationen muss aktiv überwacht werden. So ist gewährleistet, dass Eingabegeräte zuverlässig arbeiten und alle nötigen Standards erfüllen. Anstatt mehrerer Sicherheitsrelaismodule können Anwender dazu den Kompakt-Sicherheitscontroller SC10 verwenden – mit intuitiver Bedienung und erweiterten Funktionen.

Hersteller von Elektronikartikeln setzen in der Produktion oft auf halbautomatische Montage-stationen. Da Mitarbeiter an solchen Arbeitsplätzen aber immer auch potenziellen Gefahren ausgesetzt sind, können spezielle Geräte zum Schutz hinzugefügt werden: ein SLC4-Sicher-heitslichtvorhang im Bereich der Teilezuführung, ein robustes Schutztor mit berührungslosem SI-MAG-Sicherheitsschalter am Service-Zugang sowie ein 30-Millimeter-Not-Aus-Taster an der Vorderseite jeder Montagestation. Als Schnittstelle zwischen den Sicherheitskomponenten und einer kleineren Maschine dienten ursprünglich meist Sicherheitsrelaismodule mit jeweils nur einer Funktion. Sie ermöglichen die sichere Kontrolle von Start-Stopp-Befehlen.

Um den Prozess zu vereinfachen, wird jeder Schaltschrank einer Montagestation mit nur einem SC10-Sicherheitscontroller ausgestattet. Das Gerät ersetzt gleich mehrere Sicherheitsrelaismodule, überwacht also die einzelnen Sicherheitskomponenten und bietet zudem Start-/Stoppfunktionen. Dies schafft Platz auf der Hutschiene und reduziert dank einfachen Verkabelns den Montage-aufwand. Zur Konfiguration können Nutzer die Sicherheitsgeräte einfach auf der symbolbasierten Drag-and-Drop-Benutzeroberfläche der kostenlosen Software hinzufügen oder entfernen. Die Software generiert automatisch Kontaktpläne und Schaltbilder, die die Klemmenbelegung eindeutig kennzeichnen. Um zusätzliche Geräte aufzunehmen, ermöglicht die automatische Klemmenoptimierung (Automatic Terminal Optimization, ATO), die Anzahl der verfügbaren Eingänge von 10 auf 14 zu erhöhen.

Eine identische Konfiguration weiterer Sicherheitscontroller lässt sich über einen externen SC-XM3-Datenträger vornehmen. Auf diesem können Anwender alle vorgesehenen Einstellungen speichern und sie über den Micro-USB-Anschluss eines anderen SC10-Controllers automatisch auf das Gerät übertragen. Zur Vermeidung von Maschinenstillstand trägt die bidirektionale Kommunikation zwischen dem SC10 und anderen Devices über Industrial Ethernet bei – darüber stehen erweiterte Diagnosefunktionen zur Verfügung. Der SC10 kann für bis zu 256 virtuelle Nicht-Sicherheits-statusausgänge und bis zu 80 virtuelle Nicht-Sicherheitseingänge konfiguriert werden. Dies ermöglicht den Anschluss von Ausgangsgeräten wie einer SPS oder Anzeigeleuchten sowie von Eingabegeräten wie einem manuellen Reset, ohne Verwendung weiterer I/O-Klemmen an dem Sicherheitscontroller.
www.turck.de

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