07.01.2010 • Automatisierung • Sensorik

Neuer Detektor für gefährliche Flüssigkeiten

An Flughäfen schnell gefährliche Flüssigkeiten erkennen – mit diesem Problem beschäftigte sich das Forschungszentrum Jülich. Prof. Knut Urban, Institutsleiter am Forschungszentrum Jülich, und seine Mitarbeiter am Institut für Festkörperforschung löst es mit einem Detektor, der Substanzen mithilfe elektromagnetischer Strahlung analysieren kann.

Er kann innerhalb von nur 200 ms über einen breiten Frequenzbereich von wenigen Gigahertz bis zu einigen Terahertz messen. So kann bei jeder Messung ein detaillierter molekularer Fingerabdruck erstellt werden, der einen zuverlässigen Vergleich mit Referenzdaten gefährlicher Flüssigkeiten ermöglicht. Das Herz des so genannten Hilbert-Spektrometers ist ein neuartiges nanoelektronisches Bauelement, ein sogenannter Josephson-Kontakt.

Er fungiert als hochempfindlicher, ultraschneller und breitbandiger Sensor und wandelt computergesteuert das aufgenommene Spektrum in ein elektrisches Signal um, mit dem verdächtige Flüssigkeiten angezeigt werden können. Es wurde bereits erfolgreich im Einsatz getestet.

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